Was Deckt die Haftpflichtversicherung ab

Welche Leistungen bietet die Haftpflichtversicherung?

abhängig vom Tarif, übernimmt die Kosten für die neue Scheibe und die Installation. Diese Versicherung deckt alle Schäden, die von einem Insassen und nicht nur vom Fahrer verursacht werden. Sie zahlt diesen Steueranteil der Prämie direkt an das Finanzamt. Was für Schäden deckt es ab und was nicht? Sprung zu Was ist die Kfz-Haftpflichtversicherung?

Die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung deckt alle Mitfahrer ab.

Durch den Copiloten verursachte Beschädigungen sind ebenfalls durch die Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt! Wonach aussieht, wenn zum Beispiel nicht die Versicherten und Fahrzeugführer, sondern sein Co-Pilot einen Verkehrsunfall oder Sachschaden anrichten? In der Regel muss man davon ausgegangen werden, dass alle Fahrgäste im Auto gleichermaßen und die Haftpflichtversicherung diese auch dann abdeckt, wenn der Sachschaden nicht durch den Fahrzeugführer selbst verursacht wird.

Die Fakten waren wie folgt: Die Verletzte hatte ihr Auto einige hundert Kilometer vor ihrer Eingangstür geparkt. Zur Linken war es das Auto der Versicherungsnehmerin, in dem er und sein Geschwister als Co-Piloten sa? en. Die Copilotin hat leichtsinnig seine Türe geöffnet und ist mit dem Auto der Klage kollidiert, was zu einem Sachschaden von mehr als 1100 EUR führte.

Der Verletzte wandte sich dann mit seinen Ansprüchen an die Haftpflichtversicherung, die das Auto des Geschädigten abdeckt. Daher hat der Verletzte zunächst beim sachlich Verantwortlichen und dann beim Landesgericht Saarbrücken geklagt. Dabei gewährten die Schiedsrichter dem Anspruch größtenteils, nur eine Kostenpauschale in Hoehe von EUR 300,-, die verklagt und nicht weiter konkretisiert wurde - das Schiedsgericht hat sie nicht durchkommen lassen.

Der Schadenersatz sowie die Sachverständigen- und die außergerichtliche Rechtsanwaltskosten wurden jedoch der Versicherungsgesellschaft aufgezwungen. Dabei erklärten die Jurymitglieder des Landgerichts Saarbrücken, dass die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung prinzipiell alle durch den Einsatz eines Kraftfahrzeuges verursachten Sach- und Gesundheitsschäden Dritter abdecken muss. Bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen durch die Krankenkasse ist es unerheblich, ob der entstandene Sachschaden durch den Triebfahrzeugführer, den Copiloten oder einen anderen Fahrgast verursacht wird.

Der Antragsteller kann daher seine Schadenersatzansprüche unmittelbar gegen die Versicherungsgesellschaft erheben. In der weiteren Begründung des Urteils verwiesen die Schiedsrichter auf 7 Abs. 1 StVG, wonach der Autobesitzer oder seine Kraftfahrzeugversicherung prinzipiell für durch sein Auto verursachte Schadenersatzansprüche verantwortlich ist. Die Anmelderin könnte höchstens mitverantwortlich gemacht werden, z.B. wenn sie ihr Auto unter Verstoß gegen die gültigen Regeln geparkt hätte.

Dabei spielt es keine große Bedeutung, dass der Schadenverursacher der Geschwister des Beschwerdeführers war. Bei Zweifeln an den Aussagen der Versicherungsgesellschaft kontaktieren Sie den verantwortlichen Versicherungsombudsman oder einen Anwalt, am besten einen spezialisierten Anwalt. Oftmals ist es auch hilfreich, sich so viel wie möglich zu orientieren, z.B. im Netz, und dann sicher gegenüber der Versicherungsgesellschaft zu handeln.

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