Privathaftpflicht Mietwohnung

Mietwohnung mit privater Haftung

Die meisten Haushalte leben in Deutschland nicht im eigenen Haus, sondern in Mietwohnungen, denn wer versehentlich das Eigentum anderer beschädigt, rangiert ganz oben. Bei Mietern, die Haustiere halten, ist die persönliche Haftung kein Freibrief. Aber was ist mit Mietwohnungen? Falls in der gemieteten Wohnung etwas schief geht.

Sind Glasschäden in meiner gemieteten Wohnung durch eine Haftpflichtversicherung abgedeckt? - Haftungs-FAQs (FAQs)

Beschädigungen an Scheiben, wie z.B. an den Fenstern Ihrer Mietwohnung oder Ihres Keramikkochfeldes, sind nicht durch Ihre Haftpflichtversicherung mitversichert. Für einen kleinen Prämienzuschlag kann das Risiko des Glasbruchs jedoch in Ihre Hausratversicherung einbezogen werden. Die Versicherung deckt die Möbelverglasung mit bestehenden Glaskeramik-Kochflächen und die Hausverglasung der Versichertenwohnung. Gläserne Beschädigungen außerhalb Ihres Hauses hingegen sind definitiv ein Grund für Ihre persönliche Haftung.

Die Privathaftpflichtversicherung deckt den entstandenen Kosten. Eine Übersicht über die Bedingungen der Einzeltarife erhalten Sie im Privathaftpflichtvergleich. Tipp: Wenn Sie sich gegen Glasschäden an Ihrem Handy versichern wollen, ist es ratsam, eine Handy-Versicherung abzuschließen. In diesem Fall ist es ratsam, eine Versicherung aufzustellen.

Mietwohnung: Privathaftpflicht übernimmt keine Haftung für Katzenurinschäden.

Bei Mietern, die mehrere Tiere gleichzeitig in der Ferienwohnung haben, ist das Bestehen einer Privathaftpflichtversicherung kein Selbstbehalt. Weil kostspielige Schädigungen, die z.B. durch Katastrophenurin entstehen, die persönliche Haftung in der Regelfall nicht übernehmen. Einer der beiden Verfahren wurde vom OLG in Saarbrücken entschieden. Ein Pächter behielt drei Tiere in ihrer Ferienwohnung.

Der Mieter hat den entstandenen Sachschaden in seiner persönlichen Haftung gemeldet. Der LG Saarbrücken entschied zugunsten der Versicherungsgesellschaft (Ref. : 14 O 6/13). In der Beschwerdeinstanz hat das OLG Saarbrücken diese Aussage bestätigt (Az. : 5 W 72/13). Der Grund dafür lag letztendlich im Kleinformat der Versicherungskonditionen der Privathaftpflicht. Daher gab es keinen Deckungsschutz für Sachschäden, die durch Abrieb oder Überbeanspruchung verursacht wurden.

Solch eine "Überforderung" kann vorhanden sein, so die einhellige Ansicht des LG und des OLG Saarbrücken, mit der Einstellung vieler Nutztiere. Sie hängt auch von der Grösse und dem Benehmen der Tiere ab und auch von der Form, Grösse, dem Erhaltungszustand und der Position einer Ferienwohnung im Ferienhaus.

Das OLG Saarbrücken hat im konkreten Einzelfall entschieden, dass die Unterbringung von drei Kätzchen in einer Dreizimmerwohnung keine vertragsgemäße Verwendung und damit eine Überbeanspruchung des Mietobjektes darstellt. Ein ähnlicher Sachverhalt, d.h. ein erheblicher Schaden an der Ferienwohnung durch Katze-Urin, wurde auch vor dem OLG Hamm behandelt. Dieses Urteil wurde jedoch vom Berufungsgericht, dem OLG Hamm, aufgedeckt.

Weil die OLG-Richter beschlossen haben, dass es im vorliegenden Verfahren keinen ausreichenden Schutz gibt. Der folgende Fall: Der Mieter lebte in einem Doppelhaus und behielt dort vier Bären. Zur Behebung der durch Katze-Urin entstandenen Schmerzen forderte der Hausherr eine Entschädigung von rund 17.500 EUR. Der Haftpflichtversicherer weigerte sich, den Schaden zu übernehmen und verwies hier auch auf die Ausschlussbestimmung in den Versicherungskonditionen, nach der ein durch übermäßigen Gebrauch verursachter Schaden nicht gedeckt war.

Es gab keinen übermäßigen Anspruch, so dass sich der Versicherungsgeber nicht auf die Ausschlussregelung in kleinem Umfang des Vertrages stützen konnte. Tatsächlich sah das Oberlandesgericht (OLG) Hamm als Beschwerdeinstanz eine überzogene Forderung.

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