Privat Versichert

Der Privatversicherte

Anmerkung: Eine private Krankenversicherung für Babys kann nur abgeschlossen werden, wenn mindestens ein Elternteil bereits privat versichert ist. Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, wenn die Versicherer nicht zahlen? Diejenigen mit privater Krankenversicherung gelten als privilegiert. Bei welcher Krankenversicherung ist die private oder gesetzliche Krankenversicherung für Beamte zulässig? Erstattung für voll privat versicherte Patienten.

Trägt dazu bei, sich zu wehren:

Privilegiert versichert: Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, wenn die Versicherungsunternehmen nicht zahlen? - Wissenschaftliche Beratung für Themenbereiche | Topics Advisor

Die privaten Patienten sollten sich auf ihre Krankenkasse stützen können. Aber was ist, wenn der Versicherungsgeber keine hohen medizinischen Gebühren mehr zahlt? Berlins (dpa/tmn) - Manchmal war die Therapie vermeintlich nicht medikamentös durchführbar. Die privaten Krankenversicherungen lehnen die Erstattung von Abrechnungen regelmässig ab. Die Privatpatientin sitzt dann auf den Medikamenten. Das muss aber nicht sein: "Unter keinen Umständen sollten Versicherungsnehmer zu schnell aufgeben", sagt Ulrike Steckkönig.

Der Versicherungsexperte der Berliner Sparkasse wissen, dass diejenigen, die sich verteidigen, oft zumindest einen Teil ihres Geldbetrages zurückbekommen. "Oft wird über Einzelposten auf der Rechnung des Arztes oder über die Ausgaben für Zahnprothesen diskutiert", sagt Steckkönig. Dies ist das Resultat einer Online-Befragung unter 3000 Leserinnen und Leser der Fachzeitschrift "Finanztest" zur PKV.

Private Versicherungsnehmer sollten daher eine solche Abrechnung zunächst selbst nachprüfen. Oftmals kann die Kostenerstattung einer kostenintensiven Therapien im Voraus von Zivilpatienten geklärt werden. "Wenn die Behandlungsmöglichkeit besteht, kann sich die Versicherungsnehmerin im Voraus erkundigen, ob der Versicherungsgeber die anfallenden Gebühren übernimmt", sagt Nina Schultes vom VfK. Hieran ist der Versicherungsgeber verpflichtet.

Auch die Privatversicherten sind zur Mitwirkung verpflichtet: "Der Versicherungsnehmer ist dazu angehalten, alle vom Versicherungsgeber zur Erstattung der Kosten erforderlichen Unterlagen vorzulegen", sagt Schultes. Hierzu gehört auch die Befreiung des Arztes von seiner Verschwiegenheitspflicht, wenn der Versicherungsgeber dies wünscht. Darüber hinaus kann die Krankenkasse vor der Therapie eine weitere medizinische Abklärung einfordern. Bei der Auseinandersetzung mit bereits bezahlten Abrechnungen sollten sich auch private Patienten zunächst an ihren Versicherungsgeber wenden: "Wo Menschen tätig sind, entstehen Fehler", sagt Schultes.

Im Gegensatz zur GKV gibt es jedoch keinen vorgegebenen Leistungsumfang für Privatpersonen. Kann der Streitfall nicht durch Beratung mit der Versicherung beigelegt werden, können sich die Versicherten auch an den Bürgerbeauftragten für die private Kranken- und Langzeitpflegeversicherung richten. Dabei wird geprüft, ob der Versicherungsgeber für die Leistung aufzukommen hat. Anschließend überprüfen die Anwälte der Vergleichsstelle die Reklamation und fordern den Versicherungsunternehmen um eine Erklärung an.

"Gelegentlich gibt die Versicherung schon nach", sagt Sauer. "In ungefähr einem Viertel der angenommenen Fällen können wir etwas für die Versicherungsnehmer herausholen."

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