Krankenkassenbeitrag

KV-Beitrag

Das sind die guten Nachrichten von den Krankenkassen. Krankenversicherungsbeiträge: Kleine Selbständige bezahlen ab 2019 weniger. In der GKV wird der Mindestanteil mehr als verdoppelt. Nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn wird die langfristige Belastung der Krankenversicherten um acht Mrd. EUR reduziert.

Für Freiwillige und Selbständige fällt die Bemessungsgrundlage zum Jahresende auf 1.038,33 EUR. Dadurch reduziert sich der Mindestkrankenversicherungsbeitrag für Vollzeit-Eigenständige um mehr als die Haelfte von rund 360 auf rund 156 EUR.

Schon immer mussten die Kassen im Vorfeld überprüfen, ob jemand völlig selbständig ist oder ob er darüber hinaus eine feste Anstellung hat. Darüber hinaus gelten nun für Selbständige die gleichen Grenzen wie für alle anderen freiwilligen Versicherungsnehmer, wie z.B. Pensionäre oder Studenten. Weshalb wurde der Krankenversicherungsbeitrag reduziert? Ursächlich für die Reduzierung war die oft große Last für Selbständige, die eine gesetzliche Versicherung abschließen wollten.

Bislang wurde der Beitragssatz aus der Mindesteinkommensschwelle von 2.283,75 EUR (2018) errechnet, auch wenn das tatsächlich erzielte Gehalt diese Schwelle erheblich unterschritten hat. Im Gegensatz zu den Arbeitnehmern muss der Beitragssatz von den Selbständigen selbst bezahlt werden. Vollzeit-Eselbstständige, die bereits von ihrer Krankenversicherung als Freiwillige klassifiziert sind, müssen nach Angaben des Spiztenverbands der GKV nicht mitmachen.

Unabhängig davon würde die Krankenversicherung untersuchen, ob die neue Mindestbemessungsschwelle für die Versicherungsnehmer festgelegt werden sollte. Befindet sich das Einkünfte zwischen der neuen und der neuen Bemessungsschwelle, überprüft die Kasse dies mit Hilfe des letzen Steuerbescheides. Je nach Ertrag wird der Beitragssatz dann niedriger festgelegt. Die Beitragsbemessung für rechtlich versicherte Selbständige erfolgt seit dem Jahr 2018 provisorisch auf der Basis des letztmaligen Einkommensteuerbescheids.

Krankenversicherungsbeiträge sollen 2019 fallen: Welche Versicherungsgesellschaften sind beteiligt?

Im Jahr 2019 wird die Gesundheitsversicherung für die meisten Menschen mit gesetzlicher Versicherung günstiger sein. Die Gesamtbeiträge zur GKV bestehen aus dem allgemeinen Anteil von 14,6 Prozentpunkten und dem Sockelbeitrag. Wie hoch der Zuschlag ist, wird von jeder Kasse selbst festgelegt. Nach Angaben des Verbrauchermagazins "Finanztest" der Sammlung Warenkunde ( "Stiftung Warentest", Ausgabe 1/2019) haben 18 Krankenversicherungen bekannt gegeben, dass sie den Mehrbeitrag 2019 abführen.

Die Zusatzprämie der AOK Bremen/Bremerhaven geht auf 0,7 Prozentpunkte zurück. Die zusätzliche Prämie sank auf 0,9-prozentig. Die Zusatzprämie der AOK Rheinland/Hamburg geht auf 1,1 Prozentpunkte zurück. Berger KK: Der zusätzliche Beitrag fällt auf 1,15 vH. BKK Bertelsmann: Die Summe des neuen Mehrbeitrags ist noch nicht festgelegt (derzeit: 1,2 Prozent). Die Zusatzleistung der BKK firmeneigenen Gesellschaft fällt auf 0,44 vH. Bei der BKK Freudenberg: Der zusätzliche Beitrag fällt auf 0,7 vH.

Bei der BKK gleicht Seidensticker: Der zusätzliche Beitrag fällt auf 1,1 vH. Die Zusatzprämie fällt auf 0,9 vH. Die BKK Melitta Plan beträgt 0,9 vH. Der Betrag des neuen Mehrbeitrags ist noch nicht festgelegt (derzeit: 0,7 Prozent). Continental BKK: Der zusätzliche Beitrag fällt auf 1,1 vH. Dekbeka BKK: Der zusätzliche Beitrag fällt auf 0,8 Prozentpunkte. hkk: Die Summe des neuen zusätzlichen Beitrags ist noch nicht festgelegt (derzeit: 0,59 Prozentpunkte).

BKK: Zusätzliche Prämie fällt auf 0,98 vH. Die Zusatzleistung fällt auf 0,79 vH. Securvita: Der zusätzliche Beitrag fällt auf 1,1 vH. TK: Die Summe des neuen Mehrbeitrags ist noch nicht festgelegt (derzeit: 0,9 Prozent). BKK WMF: Der zusätzliche Beitrag fällt auf 0,9 vH. Grund dafür ist das starke finanzielle Polster der GKV: Der Betrag des neuen Zuschlags ist noch nicht festgelegt (derzeit: 1,1 Prozent).

Tuberkulose TBK THÜRINGER BKK: Der zusätzliche Beitrag erhöht sich auf 0,9 vH. Es kann für die Mitarbeiter wirtschaftlich sinnvoll sein, Gelder zu tauschen. Wieviel durch eine Änderung eingespart werden kann, ist jedoch nicht nur vom zusätzlichen Beitrag, sondern auch vom Ertrag abhängig. Zahlt die Krankenversicherung für Zahnbehandlung, Audiogeräte, Heilmittel und dergleichen? Statt also ihre Versicherung vorzeitig zu beenden, sollten die Versicherten zunächst mehrere Dienstleister gegenüberstellen.

Sie hat ein Zusage aus dem Regierungsvertrag erfüllt und entschieden, am kommenden Donnerstag, den 11. Oktober 2019, zur Gleichstellung zurückzukehren. Dies bedeutet, dass sich sowohl die Mitarbeiter als auch die Unternehmer zu gleichen Anteilen an den Krankenversicherungskosten beteiligen, wie es in der Vergangenheit der Fall war. Gegenwärtig müssen die Mitarbeiter den Mehrbeitrag selbst tragen.

Wenn er bei einer Krankenkasse mit einem zusätzlichen prozentualen Beitrag krankenversichert ist, muss er 2019 180 EUR weniger zahlen als in diesem Jahr. Beträgt der Mehrbeitrag seines Fonds 1,5 Prozentpunkte, summieren sich die Einsparungen auf 270 EUR pro Jahr. Einen weiteren Vorzug des neuen "Gesetzes über den Beitragsnachlass für Versicherte in der Krankenkasse " haben Selbständige mit niedrigem Einkommen:

Das Einkommenslimit für den Mindesteinlagebeitrag verringert sich. Sie beträgt aktuell 2.284 EUR. Deshalb bezahlt jeder Selbständige zumindest einen Beitrag zu einem Gehalt in dieser Größenordnung - auch wenn er (deutlich) weniger einnimmt. Per Stichtag fällt die Obergrenze auf 1.038 EUR. Mit einem exemplarischen Beitrag von 15,6 Prozentpunkten ergibt sich ein Höchstbetrag von 161 EUR pro Tag - statt bisher 356 EUR.

Mehr zum Thema