Hausratversicherung Wohnwagen

Haushaltsversicherungswagen Wohnwagen

Besteht eine zusätzliche Inhaltsversicherung für Wohnmobile und Wohnwagen? Die Mehrheit der Camper ist auf Wohnwagen und manchmal sogar auf Wohnmobile angewiesen. Die Haftpflichtversicherung ist für Wohnwagen gesetzlich vorgeschrieben. Sie gilt auch für PKW-Anhänger, Wohnwagen/Mobile. Der Inhalt des Wohnwagens ist ebenfalls versichert.

Auf diese Weise trägt die Hausratversicherung zum Erfolg beim Campen bei.

Immer mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich ganz bewußt dafür, ihren Ferienaufenthalt nicht in einem Haus, sondern auf einem Platz zu machen. Die meisten Campinggäste sind auf Wohnwagen und manchmal auch auf Reisemobile angewiesen. Vor allem, da sie es Ihnen ermöglichen, eine relativ große Menge an Haushaltsgegenständen bei sich zu haben.

Wenn du willst, kannst du deinen Caravan besser ausrüsten als das tatsächliche Zuhaus. Bei vielen Haushaltsgegenständen ist immer das Risiko von Beschädigungen vorhanden. Dadurch ist der Inhalt eines Caravans oder Wohnmobils einer Reihe von Gefährdungen unterworfen. Viele Campinggäste würden sich daher fragen, ob sie sich auf den Versicherungsschutz ihrer Hausratversicherung stützen können oder ob er auch auf dem Platz Gültigkeit hat.

Sie beginnt bereits mit der Aufnahme des Hausrats: Dabei ist es von Bedeutung, ob Sie nur für wenige Urlaubswochen im Haus sind und Ihren Haushalt mitnehmen, oder ob Sie getrennte Haushaltsgegenstände haben und diese z.B. als permanenten Camper nutzen. Einbruch ist nicht mitversichert, da Wohnwagen oder Reisemobile viel zu leicht zu eröffnen sind.

Campingbegeisterte, die ihren Haushalt gut versichern wollen, sind daher gut beraten, eine Ergänzungsversicherung oder eine unabhängige Campingausstattung abzuschließen.

Haftpflicht bei Diebstahl von Wohnmobilen

Der Kläger kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Hoehe von 1.100 DEM abwenden, es sei denn, der Beklagte leistet vor der Vollstreckung eine Sicherheit in gleicher Hoehe. Fakten: Die Klägerin macht Ansprüche aus einer Hausratversicherung wegen eines Diebstahls geltend. In den Monaten März und Dezember 2000 nahmen die Antragstellerin und ihre Familie Urlaub in einem Wohnmobil.

Der Kläger macht geltend, dass die Ablehnung nicht gerechtfertigt sei, da ein Versicherungsfall nach § 12 Abs. 1 VHB 84 vorliegt. Nach diesen Regeln wäre es nach Ansicht der Kommission nicht erforderlich, dass die versicherten Gegenstände durch den Wohnraum eines Gebäudes geschützt werden. Wenn die Auslegung dieser Bestimmung auf weiteren Bestimmungen beruhen müsste, die dann ein anderes Ergebnis rechtfertigen könnten, war § 12 Abs. 1 VHB 84 diesbezüglich völlig unklar, so dass Zweifel an den Bedingungen zum Nachteil des Nutzers wären.

Der Antragsteller beantragt, dass das Gericht: Der Antragsgegner wird aufgefordert, dem Antragsteller einen Betrag von 6.838,25 DEM zusammen mit 9.26 0- zu zahlen. Der Beklagte macht geltend, dass der Kläger keinen Anspruch auf die geltend gemachten Ansprüche hat, da die Voraussetzungen für einen Versicherungsfall, die im Sinn der vertraglichen Vereinbarung eintreten müssen, nicht erfüllt sind. Hiervon lässt auch 12 VHB 1984 keine Ausnahme zu, sondern schafft lediglich eine Erweiterung der Bestimmungen über den Ort der Versicherung in den 10 und 11 VHB 1984, soll aber nicht zu einer Verlängerung der versicherten Risiken über die Bestimmungen in H -3 ff VHB 82 führen.

Dem Kläger steht das geltend gemachte Erfordernis aus 1 VVG i.V.m. des zwischen den Parteien geschlossenen Hausratversicherungsvertrages im Zusammenhang mit dem tatsächlich enthaltenen VHB 84 nicht zu. Das Gut, für das der Kläger nun Schadenersatz verlangt, wurde aus einem Wohnmobil gestohlen, das als bewegliches Objekt kein Gebäude darstellt.

Auch die §§ 3 Nr. 2, 5 Nr. la VHB 84 werden durch die Regelung des § 12 Nr. 1 VHB 84 (Außenversicherung), die der Kläger geltend macht, nicht so geändert, dass ein Bauhinweis in den dort gleich benannten Fällen nicht zu verlangen wäre. Insbesondere bestehen bei der Auslegung dieser Vertragsbedingung keine Zweifel im Sinn von § 5 AGBG, die eine solche Auslegung zulassen und zum Nachteil des Beklagten sind.

Bei der Auslegung der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) ist von dem Verständnis eines nicht rechtlich und versicherungsmathematisch ausgebildeten Durchschnittsversicherten auszugehen, dass dieser durch sorgfältige Überprüfung und umfassende Bewertung der jeweiligen Fassung des AVB unter Berücksichtigung des Kontextes, in dem sie sich zeigt, gewinnt (BGH NJW-RR 1999; S. 1473). Gemäß dem Wortlaut des § 12 Nr. 1 VHB 84 sind versicherte Gegenstände auch innerhalb Europas im geografischen Sinne versichert, solange sie sich vorübergehend außerhalb des Hauses befinden.

Dieser Wortlaut allein erlaubt es einem vernünftigen Versicherungsnehmer nicht, einen breiteren Blick auf den materiellen Umfang des Versicherungsschutzes zu werfen, da er nicht mehr aufzeigt, welche Risiken im Einzelfall zu versichern sind. Die aufmerksame Versicherungsnehmerin, die bis zu dieser Bestimmung durch den VHB 84 gearbeitet hat, hat bereits erkannt, dass die Versicherungsbedingungen klar zwischen einer Regelung der versicherten Risiken in den §§ 3 bis 9 VHB 84 einerseits und dem Versicherungsort in den §§ 10 bis 12 VHB 84 andererseits unterscheiden.

Insbesondere die Bestimmungen über den materiellen Umfang des Versicherungsschutzes legen detaillierte Regeln für die Sachversicherung im Einbruchsfall fest und erfordern einen besonderen baulichen Hinweis. Vor diesem Hintergrund kann ein informierter Versicherungsnehmer nicht zu dem Schluss kommen, dass neben der Ausweitung des Versicherungsschutzes über die Wohnung der versicherten Person hinaus im Sinne von § 12 Nr. 1 VHB 84 auch eine pauschale und unkontrollierbare Ausweitung der versicherten Risiken erfolgen sollte.

Er findet dies durch die Regelung in § 12 Nr. 3 VHB 84 bestätigt, wonach für Sturmschäden nach §§ 3 Nr. 5, 8 VHB 84 ein externer Versicherungsschutz nur besteht, wenn sich die Sachen in Gebäuden befinden. Der räumlichen Ausdehnung des Versicherungsschutzes wurde somit durch eine objektive Einschränkung in dieser Hinsicht begegnet.

Ihre ausdrückliche Benennung war notwendig, da die Versicherung für Sturmschäden, wie z.B. aus § 10 Nr. 2 S. 4 VHB 84 ersichtlich ist, grundsätzlich auch Dinge umfasst, die zur Wohnung gehören, sich aber nicht in Gebäuden befinden. Im Falle eines Einbruchs war eine solche Regelung nicht mehr erforderlich, da die §§ 3 Nr. 2, 5 Nr. 1 VHB 84 bereits vorsehen, dass sich der Diebstahl immer auf in einem Gebäude befindliche Gegenstände beziehen muss.

Entgegen der Auffassung des Landgerichts Hamburg (NJW-RR 1995, S. 923) kann von einem juristischen Laie im Sinne von 12 Nr. 3 VHB 84 nicht angenommen werden, dass er diesbezüglich im Umkehrschluss zu einem entgegengesetzten Ergebnis gelangt. Wenn der Versicherungsnehmer jedoch den unterschiedlichen regulatorischen Kontext in den §§ 3 ff. und 10 ff. VHB 84 anerkannt hat, wird er verständlicherweise nicht erwarten, dass die Regelungen zu den versicherten Risiken in den Bestimmungen über den Ort der Versicherung in jedem Fall wiederholt werden, es sei denn, es soll eine Abweichung eintreten.

Davon unberührt bleiben die Bestimmungen der 3 ff VHB 84, in denen die Umstände eines Versicherungsfalls und damit die versicherten Risiken genauer beschrieben werden (LG Konstanz VersR 1991, S. 883; LG Stuttgart VersR 1997, S. 1483). Die Beschwerde der Klägerin gegen das rechtskräftige Urteil des Amtsgerichts Coburg vom 26. Juli 2001 wird zurückgewiesen.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens. Die zulässige Berufung der Klägerin war in der Sache erfolglos. Danach besteht kein Versicherungsschutz nach § 12 Nr. 1 VHB (84) für versicherte Gegenstände, die sich vorübergehend in einem Wohnmobil innerhalb Europas befinden und durch Einbruch in das Wohnmobil gestohlen werden, da das versicherte Einbruchdiebstahlrisiko auch im Rahmen der Außenversicherung an Gebäude gebunden ist.

§ Die Baustellenspezifikation des versicherten Einbruchrisikos im Sinne des § 5 AGBG ist nicht unklar. Mit dieser Entscheidungskompetenz stimmt die Kammer unter Bezugnahme auf die überzeugende Begründung des Oberlandesgerichts Köln in seinem Urteil vom 28. November 1991 (r + s 1991, 426 f.) überein.

Vor diesem Hintergrund ist die Beschwerde der Klägerin mit den sich aus § 97 Abs. 1 ZPO ergebenden Kosten als unbegründet abzuweisen.

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