Gebäudeversicherung Vandalismus

Hausratversicherung Vandalismus

Vandalismusschäden können jedoch versichert werden. Wenden Sie sich an Ihre Kfz-Vollkaskoversicherung, Hausratversicherung oder Gebäudeversicherung. Zahlreiche Gebäudeversicherungen schützen das Haus vor Vandalismus und Graffiti. Was für Risiken können durch eine Gebäudeversicherung abgedeckt werden? Die Hausratversicherung bietet eine zusätzliche Vandalismusversicherung.

Der Vandalismus: Der Schutz von Versicherungsunternehmen

Vandalismus ist im Allgemeinen definiert als die mutwillige Schädigung oder Vernichtung von Material. Gleiches trifft auf absichtlich verursachte Schäden am Glas zu. Für die Schadenregulierung bei Appartements und Wohnhäusern können zwei Arten von Versicherungsverträgen verwendet werden: die Eigenheimversicherung und die Haushaltsinhaltsversicherung. Vandalismus ist in der Realität jedoch in der Regelfall nur durch die Haushaltsversicherung gedeckt.

Allerdings besteht der Schutz in der Regel nur, wenn der Verursacher in den Lebensraum eindringt - "Einschleichen", z.B. durch ein offenes Sichtfenster, oder ein reiner Schaden von aussen ist bei den meisten Versicherungen ein Grund für den Ausschluss von der Schadenregulierung. Vandalismus ist in der Regel nicht Bestandteil der Hausratversicherung, da er nur solche Schadensfälle abdeckt, die nicht von Menschen verursacht werden, wie z.B. Sturm- oder Brandschäden.

Allerdings gibt es bei vielen Versicherungsgesellschaften eine Zusatzversicherung, mit der auch Schäden durch Vandalismus gedeckt werden können. Einige Versicherungsgesellschaften schliessen das Einfamilienhaus von der Vandalismusversicherung aus, weil ihnen das Betrugsrisiko für das Versicherungsunternehmen zu hoch ist. Im Falle von Mehrfamilienhäusern, in denen es in der Regelfall kein Gemeinschaftseigentum gibt, ist nur der Teil des Gebäudes in dem Sie als Versicherter wohnen mitversichert - das Nachbardorf ist nicht von der Versicherung gedeckt, auch wenn es eine Struktureinheit mit dem Versicherungshaus ist.

Sie als Wohnungseigentümer sind von der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer abhängig, da nur sie eine Gesamtversicherung für das ganze Haus abschliessen können. Darüber hinaus sind in der Regel nur Teile von Gebäuden mit einer " gemeinsamen Nutzung der Wohngemeinschaft " abgesichert. Darunter fallen z.B. die Haustür des Hauses oder das Stiegenhaus, nicht aber die Raumtüren innerhalb der Appartements.

Im Falle von Ein- und Mehrfamilienhäusern, bei denen das ganze Haus vom Versicherten benutzt wird, sind jedoch auch feste Möbel wie Unterschränke, Raumtüren und dergleichen gedeckt. In der Regel sind auch Zubehörteile, die für die Pflege oder Benutzung des Wohnraumes verwendet werden, wie zum Beispiel, mitversichert: Manche Versicherungsgesellschaften schliessen Anlagen einer bestimmten Größenordnung aus dem Schutz aus, andere fordern, dass die Anlagen mindestens zum Teil für den Wohnbereich verwendet werden.

Allerdings hängt der Umfang des Versicherungsschutzes nicht nur von den strukturellen Bedingungen ab, sondern auch von den Umständen der Straftat, die zu den Vandalismusschäden geführt haben. Versicherungspolicen erfordern in der Regelfall "unbefugtes Eindringen", das der Versicherte durch entsprechende Massnahmen verhindern muss. Für das Objekt selbst ist in der Regelfall keine zusätzl. Sicherheit notwendig, aber die Häuser müssen abgeschlossen werden, um einen wirksamen Schutz zu gewährleisten - zum Beispiel, wenn die Türe zum Gartenhaus nicht abgeschlossen war, deckt die Krankenkasse keine Schallschäden am Schuppen.

Im Prinzip ist der Raub von Objekten nicht versichert, da es sich nicht um Vandalismus auswirkt. Der Schaden, der durch einen versuchten Einbruch verursacht wird, wird dagegen von den meisten Versicherungsgesellschaften erstattet. Hier muss aber auch zu erkennen sein, dass der Taeter versuchte, in das Gebaeude vorzudringen. Wenn junge Menschen "nur" einen Block durch eine Glasscheibe schleudern, wird dies in der Regel nicht als Einbruchversuch gewertet.

Graffitis sind ein Spezialfall - obwohl sie als Vandalismus bezeichnet werden, müssen sie bei einigen Versicherungsgesellschaften besonders gut durchdacht sein. Darüber hinaus ist die Schadenregulierung oft an andere Konditionen gebunden. Einige Versicherungsgesellschaften lassen nur bis zu einer bestimmten Größe Graffitis an der Wand des Hauses zu. Bei der Vandalismusversicherung sind nicht nur die Voraussetzungen für die Schadenregulierung ausschlaggebend, sondern auch die Versicherungssumme und eventuelle Wartezeiten.

In der Regel haben Sie wenig Spielraum für Verhandlungen über die Wartezeiten, aber sie können beim Vergleichen mehrerer Offerten entscheidend sein. Anders als bei anderen Versicherungspolicen ist es vergleichsweise schwer, die Aufwendungen für die Zusatzversicherung Vandalismus zu pauschalieren, da diese nicht nur vom Warenwert, sondern auch von externen Gegebenheiten abhängen.

Es gibt beispielsweise Bereiche, in denen die Politik aufgrund häufigerer Fälle von Vandalismus kostspieliger ist als in anderen Wohngebieten. An Hand eines Beispieles kann jedoch geklärt werden, was eine Zusatzsicherheit von Vandalismus bei einer Wohnungsbauversicherung kosten kann. Bei einer regulären Wohngebäude-Versicherung sind in diesem Beispiel ca. 506,13 EUR pro Jahr ausstehend. Sollten weitere Gebäudeschäden durch Dritte und Graffiti-Schäden versichert werden, kommen jedes Jahr weitere 14 EUR hinzu.

Im Falle von Graffiti-Schäden ist jedoch ein Franchise von 300 EUR vorsehen. Bei einem Pauschalbetrag von 300 EUR kosten die Policen ca. 398,43 EUR pro Jahr, inklusive Vandalenschutz. Abzugsfähig - vernünftig oder nicht? Mit den meisten Versicherungsgesellschaften ist es möglich, einen Franchise anspruch zu regeln - wie es bei der Vandalismusversicherung der Fall ist.

Das sind in der Regelfall 300 EUR, aber bei einigen Krankenkassen kann der Betrag noch angepasst werden. Die Sinnvollheit eines Selbstbehalts ist in hohem Maße von Ihrer Risikobewertung abhängig. Wenn Sie davon ausgehen, dass das Risiko von Schäden durch Vandalismus relativ niedrig ist, zahlt sich ein Selbstbehalt oft aus, da er die Versicherungskosten reduziert.

Tritt z. B. - aus statistischer Sicht - alle zwei Jahre ein Verlust auf und spart man durch den Franchise 200 EUR pro Jahr, ist diese Option billiger als ein umfassender Versicherungsschutz ohne den üblichen Franchiseanteil von 300 EUR. Letztendlich gibt es aber keine generelle Regelung zum Eigenbehalt, denn Vandalismus ist ein unvorhersehbares Unterfangen.

Im Schadensfall fordern die Versicherungsgesellschaften eine sofortige Benachrichtigung - dies betrifft sowohl die Hausrat- als auch die Wohngebäudeversicherung. Dies ist in der Praxis meist per Telefon möglich, aber viele Versicherungsunternehmen lassen inzwischen auch die Schadenmeldung über das Netz zu. Im Falle von Vandalismus besteht die Versicherungsgesellschaft in der Praxis in der Praxis darauf, dass die polizeiliche Berichterstattung erfolgt.

Darüber hinaus verlangt der Versicherungsgeber in der Regel eine Aufstellung der geschädigten oder vernichteten Sachen, um die Höhe des Schadens zu ermitteln. Bei ordnungsgemäßer Meldung und Bearbeitung des Schadens wird die Vergütung in der Regel innerhalb von sechs Kalenderwochen gezahlt. Vandalismus sollte übrigens nicht nur dann polizeilich angezeigt werden, wenn Sie selbst davon betroffen sind.

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