Gebäudeversicherung mit Hochwasserschutz

Hausratversicherung mit Hochwasserschutz

Eine Verpflichtung zum Ersatz von Schäden, die repariert werden, bevor die Gebäudeversicherung die Kosten gutgeschrieben hat, besteht nicht. In Deutschland treten immer häufiger schwere Stürme mit starken Regenfällen und Überschwemmungen auf. Gebäudeversicherungen in hochwassergefährdeten Bereichen sollten zusammen mit der Naturgefahrenversicherung abgeschlossen werden. In der Regel beinhaltet eine Gebäudeversicherung Überschwemmungen. Sichern Sie Ihr Gebäude vor Überschwemmungen und anderen Naturgefahren.

Hochwasserschutzversicherung für Wohnhäuser

In Deutschland haben die letzten Flutkatastrophen deutlich gemacht, dass die Flutversicherung elementare Voraussetzung ist, um nicht an den enormen Schadensummen festzuhalten. Nach aktuellen Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Krankenversicherer (GDV) unterschätzen die meisten Haushalte ihr eigenes Überschwemmungsrisiko. Darüber hinaus gehen über 90 Prozentpunkte fälschlicherweise davon aus, dass sie bereits hinreichend versichert sind - immerhin haben sie bereits eine Hausratsversicherung.

Der Grund dafür ist, dass die Gebäudegrundversicherungstarife keine Deckung für Überflutungsschäden vorsehen. Außerdem muss eine Hochwasserschutzversicherung mitgenommen werden. Anzahl der durch Überschwemmungen und Starkniederschläge verursachten Überflutungsschäden in den vergangenen Jahren: Der Versicherungsschutz der Wohngebäudenversicherung erstreckt sich nur dann auf Überflutungsschäden, wenn diese darüber hinaus versichert sind. Dies wird auch als Naturgefahrenversicherung bezeichnet - es gibt keine Flutversicherung als Selbstständigenvertrag.

Welche Leistungen bietet die Flutversicherung? Der Versicherungsschutz mit eingebautem Hochwasserschutz umfasst die Beschädigung des Wohngebäudes und trägt die Kosten: Selbst wenn man von Überschwemmungsschäden redet, sind die tatsächlichen Schadensursachen die Hochwasser. Niederschläge in der Abwasserkanalisation oder starke Regenfälle können neben überflutenden Fließgewässern auch zu Überflutungen führen.

Auch diese Risiken sind durch die Hochwasserschutzversicherung mitversichert. Hinweis: Für Überschwemmungsschäden an der Anlage ist die Haushaltsversicherung versichert, wenn - ähnlich wie bei der Hausratsversicherung - zusätzliche Naturgefahrenschäden in den Schutz einbezogen wurden. Mit dem so genannten "Zonenplanungssystem für Überschwemmungen, Stauwasser und Starkregen" (ZÜRS) haben die Bundesversicherer ein Verfahren zur Risikobewertung von Hochwässern aufgesetzt.

Mit dem ZÜRS werden Flächen und damit die dort befindlichen Wohnhäuser auf Hochwassergefahren hin bewertet. In vier Gefährdungskategorien sind die Objekte untergliedert. Nach Angaben des GDV sind rund 91 Prozentpunkte der betrachteten Objekte in der Gefahrenklasse 1, etwas mehr als sieben Prozentpunkte in der Gefahrenklasse 1 und der Rest zu gleichen Teilen in den Klassen 3 und 3 und in der Klasse 3. Diese Klassifikation wird von deutschen Versicherern zur Bestimmung der Versicherungsprämie für die Naturgefahrenversicherung herangezogen.

Wenn sich im Erdgeschoss eines Hauses Trinkwasser befindet, ist die erste Fragestellung die Quellen. Bei der Versicherungsdeckung ist die Trennung zwischen Überschwemmung und Grundwässern von Bedeutung. Die Versicherung deckt sowohl Naturschäden durch Überschwemmungen - zum Beispiel durch Niederschläge - als auch durch Überflutung von Oberflächengewässern. Trifft das Grund- und Oberflächenwasser dadurch an die Erdoberfläche, ist der Schaden gedeckt.

Verbleibt das eingedrungene Gewässer unter der Wasseroberfläche und wird das Objekt nicht geflutet, ist der Sachschaden nicht versicherbar. Gibt es andere Schadensursachen aus dem Bodenwasser, sind diese in der Praxis in der Praxis nicht abgesichert, auch wenn das Wasservorkommen an die Wasseroberfläche gelang. Eine detaillierte Dokumentierung ist für die Hochwasserschutzversicherung unerlässlich, um den entstehenden Sachschaden ausgleichen zu können.

Es muss der erreichbare Wasserstand gekennzeichnet und der Schaden fotografisch festgehalten werden. Bei übermäßiger Belastung der Kanalsysteme, wie z.B. starken Regenfällen, kann es zu Rückstaus kommen. Bei Anzeichen von Überschwemmungen oder starken Regenfällen werden diese Anlagen vorübergehend auf dem bedrohten Gegenstand montiert.

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